Weihnachten
„Brennt am Adventskranz nur ein Licht, kommt Weihnachten noch lange nicht“ *
Ihr lieben Leser!
Nun ist Weihnachten also da. Ich wünsche Euch ruhige (oder auch nicht), schöne, erholsame, sonnige, verschneite (wer weiss…) Weihnachtstage mit Lachen, Kerzenschein, Geschenken (natürlich), Glücksmomenten, Kinderstrahleaugen und allem, was sonst noch dazu gehört.
Bei uns geht’s ganz geruhsam zu – aber ich bin mir sicher, dass wir uns in den nächsten Tagen noch mal lesen werden
Lasst es Euch gut gehen
„Isst Du zuviel vom Marzipan, fängt Dein Bauch zu schmerzen an“ *
* aus: „Das lustige Weihnachts-ABC“, gefunden in Finns Pixibuch-Adventskalender :D
PS: Das obligatorische, alljährliche Weihnachtsfoto, diesmal sogar MIT dem Liebsten, gibt’s dieses Jahr nebenan ;)
Ööhm…
.. wie peinlich!
Überall lese ich von eingegangenen Weihnachtspostkarten. Ist ja nicht so, dass ich keine bekommen hab. Ich war nur bisher zu faul, darüber zu berichten. Darum jetzt hier die geballte Dröhnung – Stand Samstag :D
Mein Dank geht an: Frau Karibale, Miss Aly, Frau Sabine, Frau Balkonzeit und Frau Spielkind
Juhuuuuu
Ich hab gewonnen!
*tanz* *freu*
Ich freu mich wirklich riesig, dass der Glücksgott auch mal an mich gedacht hat. Obwohl… irgendwie kann ich mich nicht beschweren. Will ich auch gar nicht…. Sondern mich freuen!!! *trallalaaa*
Rückblick
auf ein wunderbares, entspanntes Wochenende…
Am Freitag hatte der Liebste ja Weihnachtsfeier, Finn und ich hatten also sozusagen „sturmfreie Bude“. Um vier waren wir (eigentlich) mit Patentante und Tochter verabredet. Die beiden weilten in einem Musical, danach wollten wir noch mal auf den Weihnachtsmarkt. Da ich, im Gegensatz zu meiner Freundin, eher zu früh bin als zu spät komme, waren wir schon zehn Minuten vor der verabredeten Zeit auf dem Parkplatz, als die sms kam „Ist gerade erst Pause….“ Okay… bis die beiden kommen, würde es also noch dauern. Also ist Finn erstmal ein paar Runden Karussell gefahren, wir haben heisse Schokolade getrunken, die obligatorische Bratwurst gegessen, noch mal Karussell. So haben wir die Zeit bis 5 eigentlich gut rumgekriegt. Dann haben wir uns langsam auf den Weg zum Theater gemacht, um die beiden abzuholen. Ne Viertelstunde später kamen sie dann auch (wir hatten uns im Theaterfoyer inzwischen ein bißchen aufgewärmt) – meine Freundin fragte, ob wir zum goldenen M fahren wollten. Finn war Feuer und Flamme – als wir jedoch auf dem Weg zum Auto waren, schlug das um. „Mama, Du musst mich tragen!“ (Nein, mein Sohn, ganz sicher nicht, Du wiegst 18,5kg und ich kann Dich nicht mehr tragen – das weisst Du auch), gefolgt von „Mir ist sooooo kalt!“ (Ja, kann ich verstehen, bei minus 10 Grad) Beim Auto angekommen war der Zwerg schon in Tränen aufgelöst (verständlich, solche Kältegrade kennt er nicht, da sind irgendwann auch die dicksten Schuhe „durch“) Und auch zu Mäcces wollte er nicht mehr.
Nun denn, sind wir also gleich nach Hause gefahren. War auch nicht soooo schlimm, denn inzwischen fielen Schneeflocken so gross wie Tischtennisbälle vom Himmel…
Wir haben es uns dann zuhause noch schön gemacht, mit Kuscheldecke und Wärmkissen… Irgendwann schlief der Zwerg, ich hab mir die Weihnachtssendung mit Pastewka/Engelke angesehen (wenn ich nicht gerade geschlafen hab *lach*) und gegen elf (glaub ich) schreckte ich dann hoch, weil der Liebste mir ans Knie packte *gg*
Den Samstag haben wir ganz langsam angehen lassen, waren einkaufen, haben gefrühstückt (und haben unsere I.KEA-Pläne über Bord geschmissen, was sich im Nachhinein als Glücksentscheidung bewies, als der Liebste las, dass auf der Strecke ein 30km-Stau war) Dafür haben wir den Weihnachtsbaum geholt. Mit Schlitten… Nachdem wir fünfmal über den Hof geschlichen und uns die Bäume angesehen haben, hat Finn einen für uns ausgesucht. Nicht zu gross, nicht zu klein, nicht zu breit, nicht zu pieksig. Genau richtig. Wieder zuhause angekommen gab’s heisse Schokolade und Lebkuchenmänner. Danach dann wurde gespielt, gealbert und gegessen, bevor Finn dann um halb acht einschlummerte. Und wir genügend Zeit hatten, uns endlich mal wieder eine DVD anzuschauen. Es gab „Zufällig verheiratet“ – und obwohl ich den Film schon kannte, musste ich mir doch die eine oder andere Träne wegwischen :D
Der Sonntag verlief ähnlich ruhig. Frühstücken, langsam fertig machen, raus zum Schnee-und Schlittenspaziergang. Schön war’s, auch wenn bei uns auf dem Feld ganz schön der Wind heulte (und ich festgestellt hab, dass ich dringend die gefütterten Handschuhe suchen muss, die ich – meiner Meinung nach – letztes Jahr gekauft hab… auf Dauer halten die schönen (aber „nur) gestrickten von Es.prit leider nicht warm) Finn ist zum ersten Mal in seinem Leben gerodelt… Zuhause die obligatorische heisse Schokolade, Berliner, Lebkuchen. Danach weiter wunderbare Dreisamkeit, früh schlafender Zwerg, letzte Weihnachtskarten schreiben, Entspannung auf dem Sofa.
So entspannt und „aufgetankt“ starten wir in die neue, kurze, aber sicher (vor allem für den Liebsten) trotzdem stressige Woche. Die letzten Einkäufe müssen noch erledigt werden, die Weihnachtsgeschenke sind verpackt. Heute abend dann das Krippenspiel von Finns Kindergarten – danach „gemütliches Beisammensein“ auf dem Kirchenvorplatz mit Glühwein/Punsch und Bratwurst. Morgen Weihnachtsfeier vom Turnen. Und dann… ja, dann wird es auch langsam ruhiger. Mittwoch hat Finn schon Ferien. Dann können wir langsam anfangen, uns so richtig auf Weihnachten zu freuen…
„Wenigstens….
… sagt über Dich niemand, Du seist eine schlechte Mutter!!“
sagte meine Freundin heute zu mir. So niedergeschlagen hab ich sie noch nie erlebt, ehrlich gesagt. War wohl heute nicht ihr Tag – erst sagt ihr ihre Tochter, dass das Engelskostüm, an dem sie die halbe Nacht gesessen hat, blöd ist und sie das nicht anziehen wird und…. ach, noch viele Kleinigkeiten, die heute einfach zusammenkamen, incl. einem „Zusammenstoss“ mit einer Erzieherin im KiGa.
Um das gleich zu klären: sie IST keine schlechte Mutter. Sie ist einfach…. ein bißchen anders. Keine „Nur-Mutter“. Sie ist alleinerziehend, studiert, arbeitet…
Und so drehte sich ein Grossteil unseres Gespräches während des dreistündigen Frühstücks (mal wieder) um unsere Kinder. Sie erzählte (mal wieder), dass L, ihre Tochter, so gar keine Probleme hätte, auf andere zuzugehen, sich mit anderen zu verabreden und dann auch dort zu bleiben. Und ich sagte (auch mal wieder), dass ich mir manchmal wünschen würde, Finn wäre ein bißchen wie L. Ein bißchen offener. Nicht so schüchtern… Woraufhin meine Freundin dann zu mir sagte, dass SIE sich manchmal wünschen würde, L wäre ein bißchen mehr wie Finn. L kommt nämlich „ohne Probleme“ einen Tag ohne sie aus (wenn sie lange Uni hat, kann das im Mom schon vorkommen…) – und auch, wenn sie sie vom KiGa oder von einer Spielfreundin abholt, möchte L ganz oft gar nicht mit nach Hause. Das würde ihr schon ziemlich wehtun.
So hab ich das noch nie gesehen… Manchmal ist es gut, endlich mal zu zweit frühstücken zu können :D
Weihnachten
Dies ist mein Eintrag für den Adventskalender von Gabs. Das 18. Türchen ist meins :D
Wenn ich an Weihnachten denke und an die Zeit drumherum, auch Advent genannt :), dann fallen mir ganz viele Dinge ein. So geht es wahrscheinlich jedem und ich bin fest davon überzeugt, dass man so einen ganzen Nachmittag plauschend und Erinnerungen nachhängend verbringen kann – jeder hat ganz eigene, persönliche Erinnerungen an Weihnachten.
Ganz klar, die Weihnachtszeit meiner Kindheit war toll. Ich erinnere mich an Orangen, zu denen meine Ma uns zum Einstippen einen Pappteller mit Zucker gab. An Bratapfelessen im Kindergarten, obwohl ich damals noch gar keine Bratäpfel mochte. An ein brennendes Windlicht aus Ton- und Transparentpapier auf unserem Wohnzimmerschrank. An auswendig gelernte Gedichte oder Blockflötenlieder (gab’s damals passend zu Weihnachten in der „Mücke“, ich weiss nicht, ob die ausser mir noch jemand kennt). An die obligatorischen Toffifees, die es von meiner Oma Erna zu jeder Gelegenheit, somit auch zu Weihnachten, gab. An meinen Papa im Frotteeschlafanzug, irgendwas zusammenbastelnd. Vor meinem geistigen Auge sehe ich ganz viele solcher Dinge, gerade aus der Zeit, wo mein Bruder und ich noch klein waren.
Klar, ich kann mich auch dran erinnern, als ich meine erste „Anlage“ bekam, mit Plattenspieler. Ich erinner mich noch, welche Platte ich als erstes bekommen habe. Und an die kleine Kaffeemaschine für mein Zimmer.
Dann kommen ein paar Erinnerungen, auf die ich verzichten könnte. Erzwungene Essen bei meiner damaligen Schwiegermutter. Daran, dass ich Weihnachten auf einmal fast hasste. An endlose und jährlich wiederkehrende Diskussionen, die nicht fruchteten. An die Decke, die ich bekam, obwohl ich mir ein „Scrabble“ gewünscht habe.
Und dann. Ein Wunder. Ein Weihnachtswunder, sozusagen. 2005 dann DAS Weihnachten. Weihnachten mit dem Liebsten. Entspannt, im Kreise seiner Familie, die mich so wunderbar und liebevoll aufgenommen hat. Ich erinner mich noch heute an den Moment, als alle weg waren. Ein paar Lichter erhellten die Wohnung, leise Musik – und dann nur wir beide. Für mich ist es DAS ultimative Weihnachten meiner Erwachsenenzeit – einfach perfekt.. Und ich glaube ja bis heute, dass Finn an diesem Abend entstanden ist :D
Ja, Finn….. Weihnachten mit Kindern ist etwas Wunderbares. Ich möchte Finn so viele schöne Erinnerungen wie möglich bescheren. Und merke, dass er schon ein echter Weihnachtsfan ist. Gestern haben wir „dekoderiert“ und er war mit Feuereifer dabei. Hat Kugeln verteilt (die ich leider wegen der Katzen wieder wegräumen musste), mich gelobt, wollte unbedingt auch sein Zimmer dekorieren und war Feuer und Flamme. Sein erster Gedanke heute morgen war dann „Mama, ist der Weihnachtsmarkt schon wieder vorbei??“ Ich find’s toll – und zum Glück habe ich von dem, was ich mir vorgenommen hab (basteln, backen, dekorieren…) eine ganze Menge geschafft. Aber gerade die Zeit vor Weihnachten rast immer ganz schlimm. Jetzt haben wir „noch“ eine Woche – und dann ist Weihnachten schon da. Trotzdem: wir sind echte Weihnachts(zeit)geniesser, alle drei. Und wir beiden Grossen werden alles dafür tun, dass es für Finn eine ganz besondere Weihnachtszeit wird.
Damit auch er in vielen Jahren vielleicht mal einen blogeintrag schreiben kann und ganz viele wunderbare oder auch skurrile Bilder vor seinem inneren Auge hat
Ein Bericht vom Warten
Ganz aktuell warten wir darauf, dass meine Freundin, Finns Patentante, uns abholt, weil wir auf den Weihnachtsmarkt wollen. Sie will um vier kommen und ich bin gespannt :D Hab schon mal Finns Schneeanzug rausgelegt und wenn er seine Lieblingsserie zuende geschaut hat, werden wir uns laaaangsam (meine Freundin ist eine vehemente Verfechterin der akademischen Viertelstunde *gg*) anziehen.
Und dann warte ich noch auf mein Fotobuch. Und (viel wichtiger) auf unsere (dieses Jahr mal bestellten) Weihnachtspostkarten. Schliesslich wollen die auch noch geschrieben werden und vor Weihnachten ankommen :D Ich hab dieses Jahr, für meine Verhältnisse, radikal gestrichen, was die Empfänger angeht.. Ist ja auch irgendwie immer ein Geben und Nehmen :D Nundenn, trotzdem sind es noch 16 Stück, die geschrieben werden wollen.
Und dann, ja dann, warten wir natürlich auch noch auf Weihnachten. Aber davor hat der Adventsgott noch viele schöne Dinge gestellt. Weihnachtsbaumkaufen, Finns erstes Krippenspiel, Weihnachtsfeier beim Turnen, ein Frühstück mit einer lange nicht gesehenen Freundin… Und dann ist Weihnachten. Das dieses Jahr wohl wirklich entspannt wird…. Ich sag nur: Partyservice :D
Jawohlja
Ich lebe noch. Sehr gut sogar. Also, mir geht’s nicht schlecht oder so. Ganz im Gegenteil. Ich backe, bastele, mache Laufrad-Rundreisen…. kurzgesagt, ich lebe. Aber im Moment halt mehr im realen Leben. Da muss der blog mal ein bißchen zurückstecken. Wüsste im Moment auch nichts weiter, worüber ich schreiben sollte. Mal abgesehen von meinem kleinen Lebenszeichen.
Lasst es Euch gutgehen und geniesst die Vorweihnachtszeit
Zum Glück
sind wir a) mit unseren Weihnachtsgeschenken schon auf dem Laufenden (was mich immer noch wundert, wie wir DAS hinbekommen haben *gg*) und b) sind wir mit unseren Verwandten schon im letzten Jahr so verblieben, dass es Geschenke „nur“ für Finn gibt…
Aber wer nicht in dieser glücklichen Lage ist und noch auf der Suche nach Geschenken, dem kann ich das Parfümkaufhaus empfehlen. Ich hab schon an verschiedenen Stellen davon gelesen – und bin sowieso ein Freund davon, auch „kleinere“ Unternehmen zu unterstützen. Auch dort kann man sicherlich reinkommen und was rausfinden :D Ganz davon abgesehen könnt ihr mit Eurem Einkauf dort auch noch mehr Menschen glücklich machen als die, die ihr beschenkt. Susanne spendet 3% vom gesamten Dezember-Umsatz an die Deutsche Kinderkrebsstiftung.
Wenn ihr also noch auf der Suche seid, schaut doch einfach mal rein
Essence of the day 02.12.2009
Eigentlich wollte ich ja erst im neuen Jahr mit dem Projekt anfangen. Aber gerade fiel mir etwas ein, das gut in die Rubrik passt. Gut, es ist jetzt nicht die Essenz des Tages, weil’s ja gerade erst Mittag ist, aber was soll’s – ich glaub, so eng wird das auch nicht gesehen
Heute hatten wir ja den ersten richtig (und ich meine RICHTIG) kalten Morgen. Nachdem ich uns beide warm angezogen hab, sind wir rausgegangen. Von unserem Laubengang aus sieht man die Wiese vor’m Haus und Finn sagte „Wir müssen heute vorsichtig sein, Mama, guck mal, da ist Sand…“
Wir haben dann sein Laufrad geholt, sind raus und ich hab ihm dann den „Sand“ gezeigt. Raureif. Auf Grashalmen, Blättern, Ästen.. Wir haben uns dann an den Rand der Einfahrt gehockt und uns alles ganz genau angesehen. Ich hab ihm erklärt, was es ist und meinte dann noch „Sieht aus wie Puderzucker, oder!?“ Das fand Finn sehr lustig. Auf dem Weg zum Kindergarten haben wir dann noch ganz viele Spinnennetze „entdeckt“, die konnte man heute ja auch richtig gut sehen
Ich mag es, den Blick unseres Kleinen auch für Kleinigkeiten zu schärfen…










