Schnipselchen

Während ich darüber nachdenke, welche Lieder für mein Musikstöckchen passend sind, kann ich ja prima noch einen kleinen Bericht aus den vergangenen Tagen schreiben.

Das Pfingstwochenende: Samstag stand, nach dem Wocheneinkauf, eine Grilleinladung meiner Schwiegermutter nebst Lebensgefährten an. Okay, unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen, aber es war.. okay. Voll, aber okay. Das Essen war lecker, aber wir waren auch froh, als Finn schlussfolgerte: “Wir sind doch hier in Hannover – dann können wir doch noch ins Landesmuseum gehen!” So hatten wir einen guten Grund, den angebotenen Kaffee auszuschlagen und uns stattdessen auf den Weg zum Museum zu machen.
Klar, dass Finn da keinen ganzen Tag verbringen mag (zumal er sich vor den ausgestellten Gorillas auch mächtig gruselt), also haben wir eine Runde durch den ersten Stock gemacht, wo hauptsächlich Tiere, ein paar steinzeitliche Skelette und Fossilien ausgestellt sind und sind danach noch runter zu den Fischen gegangen (wo’s die Frau Nike bei den dort lebenden Stabheuschrecken ja immer gruselt). Danach haben wir dann noch auf dem “Fest der Kulturen” rund um das Rathaus vorbeigeschaut. Und so einen abwechslungsreichen Tag erlebt..

Der Sonntag stand ganz im Zeichen von “Yukon Bay“. Nach dem Frühstück ging es los. Je näher wir dem Zoo kamen, desto voller wurden die Strassen (aber damit hatten wir ja auch gerechnet) Trotzdem hat uns das Ausmass der beparkten Flächen auf dem Parkplatz (manche kennen ja keine Hemmungen, wenn es darum geht, möglichst nah dran zu parken) überrascht und entgegen Finns mit dunkler Stimme ausgesprochenen Orakeleien (“Wir finden heute keinen Parkplatz! Hier ist alles voll!”) haben wir dann nach etwas rumkurven doch noch einen Parkplatz gefunden.
An den Kassen verteilte sich die Menge auf’s Übersichtlichste. Und auch drinnen ging es. Einigermassen. Die Sambesi-Bootstour haben wir uns trotzdem geschenkt, das wäre nämlich locker eine Stunde Wartezeit geworden. Wir sind in Ruhe durch den Zoo geschlendert (naja, mehr oder weniger *gg*) und dann kam Yukon Bay. Voll, aber sehr, sehr schön geworden. Für mich war irgendwie logisch, dass am ersten Tag nach der Eröffnung noch nicht zwangsläufig alle Tiere da sind (hätten wir keine Jahreskarte, wären wir sicherlich auch erst ein paar Wochen später gefahren) Aber die Gehege sind toll, die Eisbären haben ein Riesenareal, mit Wellen im Wasser. Fotos reicht, wie immer, der Fotochronist der Familie nach :D
Bleibt zu sagen: es war ein toller, sonniger Tag (ich hab mindestens dreizehn Sommersprossen mehr auf der Nase) und wir waren noch nie SO lange im Zoo…

Der Montag stand dann ganz im Zeichen von Pferderennbahn. Naja, je nachdem, wen man fragte, auch im Zeichen vom “Tanzalarm“. Es zog uns also auf die neue Bult. Das erste Abenteuer war schon die Hinfahrt mit Bus und Bahn, genauergesagt Bahn, U-Bahn, Busshuttle.
Dort angekommen musste es natürlich schnurstracks zur Bühne gehen, schliesslich war für Finn der Tanzalarm das Wichtigste. Und es hat sich gelohnt: er stand in der ersten Reihe, hat vorher schon Singa und Wickie gesehen und war völlig aus dem Häuschen vor Begeisterung. Dass ich das angekündigte “Showprogramm” ein bißchen ernüchternd fand, hab ich natürlich für mich behalten (ein Lied, ein Spiel, ein Lied, vorbei….) Danach ging es, zusammen mit Freunden, auf zur Tribüne, Pferderennen gucken. Und schlaue Sprüche klopfen *zwinkerzumHerrn5mal5* Wir haben nicht gewettet, sondern uns einfach nur überlegt, wer gewinnen könnte. Und tatsächlich lag Finn, der eigentlich immer den letzten Namen genommen hat, den ich ihm vorgelesen hab, den besten Riecher gehabt.
Nach zwei Rennen wurde es Finn dann aber auch zu langweilig und wir haben uns noch die Kinderattraktionen angesehen, die aufgebaut waren. Um uns danach dann auch langsam wieder auf den Weg nach Hause zu machen.

Alles in allem also ein sehr schönes Wochenende..

Der Dienstag morgen stand dann für mich ganz im Zeichen von “nüchtern sein” und “Diabetologe”. Nach der Untersuchung letzte Woche in der Klinik (Durchblutungsmessung wegen Myomen) bekam ich vom netten Dr Sommer ja zwei Überweisungen… Eine davon zu eben jenem Diabetologen.
Nach einer nervenaufreibenden Fahrt (unser TomTom “kann” keine Buchstaben nach den Hausnummern…) kam ich mit einer Viertelstunde Verspätung endlich an und war froh, dass mir nicht gleich jemand meinen Blutdruck messen wollte :D
Die Prozedur des oGTT ist ja vermutlich bekannt – Blut abnehmen, Zeug trinken, eine Stunde warten, Blut abnehmen, eine Stunde warten, Blut abnehmen… Schon die ersten beiden Werte waren gut, heisst unterhalb des Limits. Der letzte hätte maximal 140 sein dürfen, um als normal zu gelten. Und da hab ich doch echt mal ein kleines Stossgebet zum Himmel geschickt. Das auch erhört wurde – 120! Juhu. Verdacht auf Gestationsdiabetes ausgeschlossen. Wenn der Krümel jetzt nicht bei den nächsten Kontrollen Grund zur “Sorge” in dieser Hinsicht gibt, brauche ich diese Irrfahrt nicht noch mal zu machen

Joa, das waren die Tage seit meinem letzten Besuch hier…

4 Gedanken zu “Schnipselchen

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