Lichterfest
im Kindergarten. Schön war’s. Laternen, Windlichter, beleuchtete Kürbisse. Bratwurst, Kürbissuppe, Brezeln, leckerer Kinderpunsch. Spielende, staunende, lachende, bastelnde, singende Kinder. Lagerfeuer, Märchen… Wunderbar war’s, im wahrsten Sinne des Wortes. Bilder reiche ich nach
geschrieben mit Wordmobi
Armer Zwerg
Das gestern hat ihn echt mitgenommen. Heute beim Jacke-Anziehen hatte ich seit langem mal wieder das „kleine Drama“, inclusive Weinen, Fragen, Verhandeln-Wollen
Laut Erzieherin soll er aber so lange bleiben wie „er es gewohnt“ ist – also halb 12.. Wobei ich „gewohnt sein“ anders definieren würde, aber naja… Letztendlich können die das inzwischen ja auch gut beurteilen.
Aber: hab ich gestern abend noch kurz überlegt, ob ich heute zum ersten Elternstammtisch gehe oder nicht, ist mir heute morgen dann klar gewesen: das geht gar nicht. Zumindest nicht ohne Drama, obwohl Papa ja da ist. Und das ist so ein Elternstammtisch nicht wert…
Rückfall oder: was ich heute morgen schon gelernt hab
Erzähl Deinem Sohn nichts davon, dass Du nicht zuhause bist, wenn er im Kindergarten ist. Er könnte, so wie heute, in Tränen ausbrechen, weil er Angst hat, Du bist nicht rechtzeitig da um ihn wieder abzuholen. Da hilft es auch nichts, ihm tausend Mal zu versichern, dass Du wirklich, wirklich pünktlich sein wirst – erwähn es einfach nicht
Jetzt
auch mal wieder was von mir :D
Tja, so ist das, wenn man auf einmal keine Mittagspause mehr hat….. da leidet dann auch der blog drunter. Aber, wenn es Euch beruhigt, es ist auch nicht viel Spannendes passiert.
Das Wichtigste, Schönste, wie auch immer man es nennen will, mal zuerst: wir haben vermutlich die grösste Kindergartenkrise gut überstanden. Nachdem es ja erst nochmal nach einem Rückfall aussah, klappt es seit letzter Woche Montag richtig, richtig gut. Kein Drama beim Hinbringen, alles ist ganz entspannt.
Nachdem Finn mir ja sagte, dass Elke ihm immer sagen würde, er solle nicht fragen, wann ich wiederkomme und ich das dann auch Uschi, der anderen Erzieherin, erzählt hab, hat sie das mal ausprobiert und das klappt wohl ganz gut *lach* Inzwischen ist das Ganze zwischen den beiden wohl auch schon ein bißchen Spass und sogar die anderen Kinder loben Finn, wie toll er das jetzt macht…
Und heute dann, tadaaa, probieren wir es bis zwölf. Finn war die ganze Zeit schon ganz gierig darauf, gaaanz lange zu bleiben (um mir zu zeigen, wie lange er bleiben will, brauchte er am MO nicht nur alle Finger, sondern auch noch die Zehen dazu *gg*), also kann er heute mal testen, wie das ist. Und auch ich bin gespannt, ob es wirklich bis zwölf klappt. Aber, ganz ehrlich, jede Minute, die ich ihn nach elf abholen „darf“, ist eine Steigerung und wir sind, wie eh und je, stolz auf unseren kleinen Zwerg, der meistert das nämlich ganz toll.
Und sonst!?
Hab ich ja schon geschrieben, dass bei uns seit ein paar Tagen der Mittagsschlaf ausfällt. Das ist für mich, die ich mich so schön an die anderthalbstündige Mittagspause gewöhnt hatte, nicht nur anstrengend, sondern stellt mich auch vor das Problem: „Wie beschäftige ich meinen Sohn so lange!? Und womit!?“ Alles, was bisher immer klappte, Lego, Puzzeln, Wasserfarbe oder malen generell, ist jetzt nicht mehr nachmittagsausfüllend.
Wenn ich so aus dem Fenster schaue, werden wir heute wohl dem Spielplatz nochmal einen Besuch abstatten. Aber für Regentage muss ich mir echt noch ein paar Basteleien einfallen lassen, mit denen ich Finn begeistern kann….
Mindestens fünf Minuten..
So lange stand ich heute, unbemerkt, in der Tür zum Raum der Schneckengruppe, wo Finn mit ein paar anderen Kindern am Tisch stand und knetete. Es war schön, mit anzusehen, wie entspannt er war, wie er mit der Erzieherin gesprochen hat und als er dann auch noch anfing, das Regenwurm-Lied zu singen, konnte ich ein Grinsen nicht unterdrücken.
Schliesslich hat er mich doch gesehen und kam singend und tanzend (und das ist KEINE Übertreibung) auf mich zu, gefolgt von der Erzieherin, die mich fragte: „Sieht SO ein unglückliches Kind aus!?“ Nein, ganz eindeutig nicht…
Schwupps!
Manchmal lässt einen ein einziger Satz (in diesem Fall der einer Erzieherin) an seiner ganzen bisherigen Erziehungs“arbeit“ und – art zweifeln, so sehr man sich auch dagegen wehrt!
Nun denn, das wird nicht das letzte Mal gewesen sein! Aber es war das erste – ich brauch ein dickeres Fell!!!
„Sie sind aber auch tapfer!“
ist doch auch schön, sowas mal zu hören… als Mutter. Von der Erzieherin des Sohnes. Obwohl: ich weiss ja, wofür ich das mache.
Unter anderem dafür, dass es heute, bis auf den Abschied beim Hinbringen, keine Träne gab.
„Der Anfang ist blöd!“ eröffnete Finn mir heute morgen passend dazu auf dem Hinweg zum Kindergarten. Und meinte damit eben dieses Abschiednehmen.
Ja, mein Süsser, da hast Du Recht. Ich finde das genauso blöd, nur dass ich nicht jedes Mal weine…
Ich bin genügsam
und kann mich deshalb auch für Kleinigkeiten begeistern, vor allem, wenn sie meinen Sohn und den Kindergarten angehen.
Der heutige „Ausraster“ vor’m Frühstück hielt sich wirklich in Grenzen. Ob’s an meiner Reaktion lag oder ob’s einfach nur ein kleiner Anfall war.. wer weiss das schon. Fakt ist, er war kurz
Finn hat mir bereitwilig Auskunft gegeben, was er in seine Brotdose für den KiGa möchte (obwohl, das macht er eigentlich jeden Tag…)
Bereits um acht wollte er los, obwohl wir erst um viertel vor neun da sein sollten
Kein Drama auf dem Weg zum Kindergarten. Entspannung pur, dafür gefühlte dreissig Mal „Was müssen das für Bäume sein…“ gesungen
Kurzer Einbruch im KiGa, aber ich bleibe weiterhin konsequent, verabschiede mich gebührend und überlasse Finn dann den Erzieherinnen (im festen Glauben, dass er sich dann sehr schnell beruhigen und ablenken lässt)
Als ich kam, um ihn abzuholen, hat er nicht alles stehen und liegen gelassen, sondern hat erst zuende gespielt.
Fein fein
Ach übrigens: hätte ich mal gestern schon meinen Sohn nach dem „Keksdosen“-Lied gefragt. Heute morgen hat er es mir nämlich vorge“sungen“.. Finde ich schon eine Wahnsinnsleistung, dafür dass er den Text gestern das erste Mal gehört hat
Fortschritte über Fortschritte… Mal sehen, was es morgen zu berichten gibt
About a boy
Es wird, liebe Leser, es wird. Der heutige Tag (nach dem Wochenende) lief besser als von uns Eltern und auch den Erzieherinnen erwartet. Natürlich gab’s wieder einen in Tränen aufgelösten Zwerg auf dem Weg zum KiGa.. aber auch eine konsequente Mutter :)
Insgesamt verlief das Abgeben (schlimmes Wort) relativ entspannt, Finn wollte gleich los, seinen Lieblingserzieher suchen.
Und dass er neben seiner „Sorge“, dass ich nicht wiederkomme und wann, doch noch eine Menge mitbekommt, hat er schon öfter unter Beweis gestellt. Am Freitag zB, als er beim Einkaufen die ganze Zeit „Ein Indi-, zwei Indi-, drei Indiaaaner“ sang. Und heute, als er etwas von einer Keksdose „sang“ und dann ein soo süsses „Wer ich? Niemaaals!“ hinterher schob..
Schon schade, dass ich jetzt nicht mehr alles mit ihm zusammen singen kann. Aber toll zu sehen, wieviel er „mitnimmt“
Und den Rest? Kriegen wir auch hin!
Am Samstag wird unser Süsser schon drei Jahre alt… Wie die Zeit vergeht!









